Das Sprachrohr der Unzufriedenheit schweigt, es mangelt an Zunder, ungewohnter Zustand. Die Probleme fest im Griff, Zugang zu Emotionen, lösungsorientiertes Denken und das alles bei klaren und halbwegs scharfen Verstand. Ich fasse es nicht. Ich bin zufrieden. Beschäftigung mit Luxus Problemen, mein innerer Kritiker sagt ich kann nichts und bin nichts. Ich lache und ziehe im ne Windel an falls er sich nass macht auf der Fahrt Richtung genialer, sonniger Tag. Keine Termine, keinen sitzen und unbegrenzte Möglichkeit. Der Kaffee vom indischen Italiener an der Ecke schmeckt unverkennbar nach einer Mischung aus schlecht gereinigtem Vollatomat, indischen Gewürzen und einem Hauch von gemahlenen und gerösteten Bohnen. Die Band beeindruckt mit heftigstem Stoner Rock, die Sonnenstrahlen umspielen mein Gesicht, ein toller Mensch sitzt mit dem anderen Kopfhörer zu meiner linken und wippt gleichermaßen überzeugt mit dem Kopf. Ich habe Kapazität, Kapazität Bäume auszureißen oder noch besser, Bäume zu pflanzen. Ich könnte einen Kinderchor in Uganda gründen, die Bundeswehr weiter destabilisieren, Trump das Toupet klauen und auf einem hohen Baum verstecken oder einfach in der Sonne liegen.